Anleitung

 

Schwimmend Laminat, Vinyl oder Parkett verlegen

 

 

Inhalt

 

1. Werkzeug:        Diese Werkzeuge werden benötigt

 

2. Materialeinkauf: Folie als Dampfbremse

                                  Trittschalldämmung

                                  Übergangs- Abschlussprofile, Dehnfugen

                                  Bodenbelag  – Parkett

                                                  Vinyl

                                                         – Laminat

                               Sockelleisten

                               Befestigungsmaterial

 

3. Untergrund:       Teppichböden

                               Verlegung auf Fliesenböden

                               Schwimmende Verlegung auf Fußbodenheizung

                                  Alte Dielenböden

                                  Unebenheiten im Boden

                                  Untergrund säubern

 

4. Verlegerichtung: Verschiedene Grundrisse

 

5. Zu Beachten:     Temperatur und Wandabstand   

 

6. Vorbereitung:     Türbekleidungen

                              Türblatt kürzen

                                  Profile montieren

 

7. Verlegen:           Anfang

                              Ausklinkungen

                                  Heizungsrohre

                                  Letzte Reihe

 

8. Sockel montieren

 

 

 

1.Werkzeug

 

Es gibt heutzutage für alles mögliche Werkzeug, aber Spezialwerkzeug ist nicht nötig, es reicht übliches Heimwerker Werkzeug. Bevor Sie einen Laminatschneider kaufen investieren Sie das Geld lieber in eine bessere Qualität einer Stichsäge, die können Sie danach immer wieder mal gebrauchen. Spezialwerkzeug finden danach meistens nicht mehr Verwendung.

 

Die zwei wichtigsten Werkzeugmaschinen die Sie am meisten zum Ausbauen benötigen sind eine Stichsäge und ein Akkuschrauber. Hier lohnt es sich auf Qualität zu achten.

 

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Diese Werkzeuge werden benötigt

 

Bleistift

 

Meterstab

 

Winkel

 

Schmiege

 

Cuttermesser

 

Hammer

 

Zugeisen (Amazon Link)

 

Stichsäge (Amazon Link)

 

Handgehrungssäge für Sockelleisten  (Amazon Link)

 

Siliconspritze

 

eventuell Akkuschrauber

 

Wenn Sie in mehreren Räume Bodenverlegen wollen, dann empfehle ich jedoch die Anschaffung von

Bessey Abstandshalter. Das erleichtert das Arbeiten sehr und die Kosten sind gering. 8 Stück sind ausreichend und kosten ca. 20 – 25 € (Amazon Link). Sowie zum Zusägen der Sockelleisten eine Kappsäge. (Amazon Link)

 

Vorteilhaft ist auch eine kleine Kreissäge aber die Anschaffung nur für Bodenelemente zusägen lohnt sich nicht.

 

 

 

2. Materialeinkauf

 

Folie als Dampfbremse

 

Die Trägerplatte des Bodenbelags kann Feuchtigkeit aufnehmen und aufquellen.

 

Um zu verhindern das aufsteigende Restfeuchte aus mineralischen Untergründen in das Trägermaterial des Bodenbelags gelangen kann, ist ein zusätzlicher Feuchteschutz unbedingt notwendig.

 

Ausnahme bei Gussasphalt Estrichen, da die keine Feuchtigkeit enthalten.

 

Auf Holzgründen wie Dielenboden und Holzwerkstoffuntergründen wie Spanplatten oder OSB- Platten dürfen keine Dampfbremsen eingesetzt werden. Hier würde unterhalb der Folie bei Feuchte sich Schimmel bilden und die Bodenkonstruktion bekommt unbemerkt einen Schaden.

Bei Holzuntergründen darf keine Feuchtigkeit von unten kommen und der Untergrund muss absolut trocken sein. Es dürfen keine feuchte Stellen von Verputzarbeiten, Malerarbeiten oder ähnlich vorhanden sein.

 

Laminat und Vinylbeläge sind Diffusionsdicht und machen ein austrocknen durch Diffusion nicht möglich. Zwischen Holzuntergrund und Bodenbelag würde Schimmel entstehen.

 

Manche Bodenhersteller schreiben in den Garatiebedinnungen das auf allen Untergründen eine Dampfbremse verlegt werden muss also auch auf Holz oder Holzwerkstoffuntergründen damit Reklamationen durch Feuchteschäden von unten ausgeschlossen sind. Ob die Bodenkonstruktion unterhalb der Dampfbremse einen Schaden bekommt interessiert die Hersteller nicht. Dafür müssen sie ja nicht haften

 

Andere Bodenhersteller weisen ausdrücklich darauf hin, daß auf Holzuntergründen keine Dampfbremse verlegt werden darf.

 

Sollte ein Bodenbelag auf Holzuntergrund durch Feuchte von unten ein Schaden bekommen weil keine Dampfbremse verlegt wurde, so wird wenigstens bemerkt das etwas nicht stimmt und das ist immer noch besser als wäre eine Dampfbremse verlegt und die Bodenkonstruktion darunter bekommt unbemerkt Schaden. Dies bezieht sich auf Holzdecken über Feuchte Keller, Feuchträumen oder über Außenluft. Holzdecken zwischen beheizten Räumen sind in der Regel unproblematisch.

 

Bei alten Estrichen ist mit Restfeuchte nicht zu rechnen, hier braucht nicht unbedingt eine Dampfbremse verlegt werden. Vorausgesetzt der Estrich ist nicht durch andere Baumaßnahmen z. B. wie Putzarbeiten feucht geworden.

 

Dieser Feuchteschutz kann mit einer PE- Folie, SD Wert > 75m , oder mit einer Trittschallunterlage mit Dampfbremse hergestellt werden.

 

Bevor Sie eine Dampfbremse kaufen, entscheiden Sie erst mal welche Trittschallunterlage genommen wird. Fällt die Wahl auf eine Trittschalldämmung mit integrierter Dampfbremse erübrigt sich der Kauf einer Dampfbremse.

 

 Trittschalldämmung

 

 Um den Trittschall und Gehschall zu minimieren muss eine dämmende Unterlage unter dem Bodenbelag verlegt werden.

 

Gehschall ist das Geräusch das beim auftreten innerhalb des Raumes wahrgenommen wird.

Trittschall ist das Geräusch das beim auftreten im unten liegenden Raum wahrgenommen wird.

 

Die Unterlage sollte in der Lage sein, kleinere punktuelle Unebenheiten wie Estrichkörnchen auf dem Untergrund auszugleichen.

Weitere Anforderungen sind: Die Klickverbindung nicht gefährden durch zu starkes nachgeben.

Die Wärme mehr oder weniger dämmen.

 

Es werden Dämmunterlage angeboten aus:

 

Polyethylen (PE) -Schwerschaumunterlage mit hoher Dichte

 

Polyethylen (PE) Schaum

 

Polyurethanschaum (PU)

 

Expandiertes Polystyrol (EPS) Bekannt als Styropor

 

Extrudierter Polystyrol (XPS) Hartschaum Bekannt als Styrodur

Diese Unterlagen gibt es auch mit Dampfbremse (PE Folie) oder Sperre (Alufolie)

 

Gummigranulat

 

Unterlagen aus Naturmaterial

 

Holzfaser

Kork

 

 

Um die richtige Unterlage zu nehmen, sind ein paar Punkte zu beachten:

 

Auf Fußbodenheizung ist eine Unterlage mit geringen Wärmedämmung nötig.

 

Auf unbeheizten Böden eine Unterlage mit höheren Wärmewärmedämmung verwenden.

 

Wobei der Dämmwert bei einer Schichtdicke von 2 bis 5 mm nicht überbewertet werden soll.

 

Laminat ist hart und überträgt Trittschall intensiver, hier ist zusätzlich die Trittschalldämmung und die Reduzierung von Gehschall ist wichtig.

 

Vinyl ist ein weiches Material und überträgt Trittschall weniger. Deshalb ist eine Dünne Unterlage ausreichend.

 

Bei Laminat und Vinylbeläge darf die Unterlage gleichzeitig nicht zu weich sein, damit die Klickverbindung kein Schaden nimmt.

 

In der Beschreibung oder im technischem Datenblatt der Trittschallunterlage stehen technische Kennzahlen. Diese technischen Kennzahlen geben Auskunft über die Eigenschaften der Trittschallunterlage und machen einen Vergleich untereinander möglich.

 

Auf allgemeine Beschreibungen wie: Gute Wärmedämmung, gute Trittschalldämmung oder Fußbodenheizung geeignet sollten Sie sich nicht verlassen.

 

Die wichtigsten Kennzahlen der Trittschallunterlage

 

R Wärmedurchlasswiderstand m²K/W

Sd Wasserdampfdurchlässigkeit m

CS Druckbeanspruchung kPa

ISLam Trittschallminderung dB

RWS Gehschallemission %

 

Verschiedene Verbände habe für die Kennzahlen der Trittschallunterlage Mindestanforderungen und erhöhte Anforderungen erstellt.

Konstruktions- Anforderungen

 

R – Wert, Wärmedurchlasswiderstand: Gibt die Wärmeleitung in m2K/W an.

 

Auf unbeheizten Böden sollte eine Trittschallunterlage mit mind. R 0,075 m2K/W verwendet werden.

 

Auf beheizten Böden sollte die Trittschallunterlage einen R-Wert von höchsten 0,04 m2K/W haben.

 

Sd – Wert, Wasserdampfdurchlässigkeit: Die Fähigkeit die Diffusion von Wasserdampf zu behindern. Bei Trittschallunterlage mit Dampfbremse mind. Sd - Wert 75 m.

 

CS – Wert, Druckbeanspruchung: Um die Belastung der Klickverbindung zu minimieren, darf die Unterlage nicht zu sehr nachgeben. Die Schonung der Klickverbindung wird mit dem CS-Wert angegeben. Je größer der CS-Wert desto besser für die Klickverbindung. Mind. 10 kPa

 

Akustische- Anforderungen

 

ISLam - Wert,Trittschallminderung:

Der Wert gibt die Minderung des Trittschall an.

Die Unterlage sollte eine Trittschallminderung von mind. 14 dB haben.

 

RWS – Wert, Gehschallemission:

Dieser Wert gibt die Reduzierung des Schalls der beim Gehen im Raum wahrgenommen wird.

Ein guter Wert ist 30 %

 

Dämmplatten aus Polystyrolschaum (Styropor) dämmen den Trittschall besser als PE-Schaum, sind aber für die Verwendung über einer Fußbodenheizung nicht geeignet.

 

Trittschalldämmung aus PE-Schaum (Polyethylenschaum) sind auch für die Verlegung auf Fußbodenheizung geeignet. Dieses Material können Sie grundsätzlich unter allen Böden verwenden.

 

Laminat ist vergleichsweise hart und überträgt Trittschall daher sehr intensiv. Eine ausreichende Trittschalldämmung ist also besonders wichtig, da es sonst zu erheblicher Lärmbelästigung kommen kann.

 

Beim Verlegen auf einer Fußbodenheizung ist der Wärmedurchlasswiderstand der Trittschalldämmung ausschlaggebend. Um die nötige Wärmeleitung zu garantieren, darf der Wärmedurchlasswiderstand insgesamt nicht höher sein als 0,15 m²K/W. Es zählt der Widerstand des gesamten Bodenaufbaus. Sie müssen also die Werte von Trittschalldämmung und Fußbodenbelag addieren. Ein Laminat mir einem Wärmedurchlasswiderstand von 0,06 m²K/W und eine Dämmung mit einem Wert von 0,01 m²K/W ergeben einen kombinierten Wärmedurchlasswiderstand von 0,07 m²K/W. Das eignet sich für das Verlegen auf Fußbodenheizung.

 

Dämmung aus Holzfaser hat mit 0,11 m²K/W einen relativ hohen Wärmedurchlasswiderstand und ist daher nur bedingt geeignet. Zusammen mit einem Fußboden kann der Wert des Wärmedurchlasswiderstand leicht über 0,15 m²K/W liegen. Generell gilt: Je geringer der m²K/W-Wert, desto besser wird die Wärme der Fußbodenheizung über den Bodenbelag geleitet.

 

Die nachfolgenden Bilder zeigen ein Beispiel über die Angabe der technischen Eigenschaften. Es sind nicht alle Kennzahlenwerte auf den ersten Blick erkennbar. Den Wärmedurchlasswiderstand ( R- Wert) erkennt man hier an der Bezeichnung m²K/W.

Bilder: Schote

 

 

Bodenbelag

 

 

Nutzungsklassen für den privaten Bereich

 

21 mäßige Nutzung Schlafzimmer,Abstellkammer, Gästezimmer

 

22 normale Nutzung Wohnzimmer, Esszimmer

 

22+ normale Nutzung wie 22, jedoch intensivere Nutzung

 

23 starke Nutzung Küche, Flur, Heimbüro

 

31 intensive Nutzung Wohnbereich, geringe Nutzung gewerblicher Bereich.

 

Ein Bodenbelag der Nutzungsklasse 23 kann überall im privatem Wohnbereich eingesetzt werden.

 

 

Parkett

 

Holz ist der einzige Baustoff der auf Feuchtigkeit reagiert. Bei hoher Umgebungsfeuchte wird das Volumen vergrößert und bei trockener Umgebung wird das Volumen verringert. So entstehen während der Heizperiode im Winter Fugen weil der Feuchtegehalt im Holz abnimmt. Dies lässt sich nicht vermeiden sondern ist eine Eigenschaft des Natürlichen Baustoffes.

Durch Sonneneinstrahlung dunkelt Holz nach. Werden Gegenstände nach ein paar Wochen umgestellt, sind die Stellen auf dem Parkett heller. Diese Stellen dunkeln im laufe der Zeit nach.

 

An Holzoberflächen lassen sich Kratzer und Dellen nicht vermeiden. Ältere Parkettböden haben viele Kratzer und Dellen deshalb ist der Boden, im Gegensatz zu Laminat, aber nicht Zerstört. Das sind bei Parkettböden einfach Gebrauchsspuren die zum Boden gehören. Holzböden gelten als robust und langlebig.

 

Schwimmende verlegte Parkettböden werden in der Regel nicht abgeschliffen und neu Versiegelt. Die Verlegung eines neuen Parkettbodens ist billiger.

 

Zur schwimmenden Verlegung wird ein 3 - Schicht Parkett mit einer Stärke von 13 - 15 mm verwendet. Er besteht aus einer Nutzschicht, Trägerschicht und dem Gegenzug. Billige 3 – Schicht Parkett Böden haben eine HDF Trägerschicht. Diese Parkettfriese sind nicht so Formstabil und neigen zum verziehen. Stabiler ist eine Trägerschicht aus Massivholz.

 

Es gibt auch Bambusparkett mit 10 mm Stärke.

 

Wenn Türen vorher eingebaut sind, müssen diese gekürzt werden.

 

Die Oberfläche ist geölt oder lackiert.

 

Oberfläche lackiert

 

Der Lack bildet auf dem Holz einen Schutzfilm. Flüssigkeiten und Schmutz gelangt nicht bis ins Holz. Die Oberfläche ist die künstliche Lackschicht.

Die Reinigung erfolgt mit einem ausgewrungenen Tuch oder einem nebelfeuchten Lappen.

Es darf kein stehendes Wasser (Lachen/Pfützen) auf der Parkettfläche zurückbleiben.

Zu nasses Wischen schadet der Lackoberfläche, es bilden sich graue Stellen.

 

 

Oberfläche geölt

 

Im Gegensatz zur lackierten Oberfläche sind bei einer geölten Oberfläche die Holzporen offen und anfällig für Schmutzpartikel. Öl dringt ins Holz ein und bildet keinen Schutzfilm. Das Holz ist dadurch imprägniert. Die Oberfläche ist das natürliche Holz.

 

Eine regelmäßige Pflege mit Pflegemitteln sollte gemacht werden.

 

Der Pflegeaufwand ist bei geölten Oberflächen höher als bei lackierten Oberflächen.

 

Beschädigte Oberflächen können von Hand leichter ausgebessert und nachgeölt werden.

 

Vinyl

 

Vinyl, oder auch Designboden genant, ist in den letzten Jahren sehr in Mode gekommen und so wie es aussieht verdrängt er allmählich den Laminatboden.

 

Bei Vinyl handelt es sich um ein modernen PVC Boden. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden das er in der EU hergestellt wurde. Hier dürfen die früher verwendeten giftigen Weichmacher nicht eingesetzt werden.

 

Je höher die Nutzungsklasse um so besser die Qualität.

 

Vinylböden mit Klick-System gibt es als Vollvinyl mit ca. 5 mm Stärke oder mit einer HDF Trägerplatte mit ca. 10 mm Stärke.

Für Vinyl- und Designböden gibt es besonders dünne Trittschalldämmungen.

 

Der Untergrund muss fest und eben sein.

 

 

Laminat

 

Ein Laminatboden ist im Vergleich zu Parkett- und Vinylbeläge der günstigste aber auch Qualitativ der Schlechteste Bodenbelag.

 

Die Hersteller geben lange Garantie auf die Böden aber nur für Abrieb, Lichtechtheit der Dekoroberfläche und Fleckenunempfindlichkeit von Haushaltschemikalien. Schäden durch Feuchtigkeitseinwirkungen und mechanische Schäden sind ausgeschlossen. Fast alle Schäden sind auf mechanische oder Feuchteschäden zurückzuführen. Achten Sie deshalb nicht auf die Garantie sondern auf die Nutzungsklasse.

 

Das Problem ist, dass die Böden immer zu feucht gewischt werden und die Feuchtigkeit in die Fugen eindringt. Dadurch schüsseln die Laminatfriese und an den Kanten können kleine Stücke ausbrechen in denen die Feuchtigkeit eindringt und es zum aufquellen kommt.

 

Billige Laminatböden sind sehr empfindlich und nicht zu empfehlen. Wenn Sie ein Laminatboden möchten dann sollte es einer mit Nutzungsklasse 23 besser 31 (intensive Nutzung Wohnbereich) sein.

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Übergangs- Abschlussprofile

 

 

 

Bei einer Verlegung von Raum zu Raum sind im Türbereich Bewegungsfugen erforderlich die mit Übergangsprofilen abgedeckt werden.

Dort wo der Bodenbelag endet und keine Sockelleiste angebracht werden kann, werden Abschlussprofile verwendet. Zum Beispiel Balkon-, Terrassen-, Haustüre oder Terrassenschiebetüre oder Treppen.

 

Bilder: Schote

 

Es gibt verschiedene Profile was die Montage angeht. Ich selbst verwende nur noch zweiteilige Profile. Das Unterprofil wird vor dem Verlegen am Boden befestigt und nach dem Verlegen wird das Oberteil mit Schrauben auf dem Unterteil verschraubt. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Alles was zum Aufstecken ist löst sich mit der Zeit wieder oder wenn  es mal abgenommen werden muß wird es beschädigt.

 

Beim Kauf der Profile ist auf die Stärke des Bodenbelags zu achten.

 

Übergangsprofil: Bodenstärke 5 - 9 mm (Amazon Link), Bodenstärke 7 - 16 mm (Amazon Link)

Abschlussprofil:  Bodenstärke 5 - 9 mm (Amazon Link), Bodenstärke 7 - 16 mm (Amazon Link)

Ausgleichsprofil: Bodenstärke 5 - 9 mm (Amazon Link), Bodenstärke 7 - 16 mm (Amazon Link)

 

Dehnfugen

 

Außer an den Raumübergängen sind auch nach einer bestimmten Fläche Dehnfugen erforderlich. Die aber im Häuslichem Wohnbereich die Ausnahme sind. Da hier die Räume selten größer sind.

 

Vinylbeläge 5 mm Stärke 12 x 8 m

 

Vinylbeläge auf Trägerplatte 10 x 15 m

 

Parkett Schichtverleimt 8 x 8 m

 

Laminat 12 x 8 m

 

Maße können je nach Hersteller abweichen.

 

 

Sockelleisten

 

Beim Kauf der Sockelleisten ist auf die breite der Abdeckung zu achten.

Parkett und Laminatbeläge Breite der Sockelleisten mindestens 15 mm

Vinylbeläge reichen 10mm aus.

 

Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Länge der Sockelleisten.

 

Messen Sie dann aus wie die Sockelleisten mit der Länge aufgeteilt werden können. Kaufen Sie dann so viel Stück wie Sie brauchen. Wer nach Metern kauft, dem fehlt meistens dann eine Leiste.

 

 

Befestigungsmaterial

 

 Für die Bodenbeläge kein Befestigungsmaterial erforderlich.

 Für Übergangs- oder Abschlussschienen werden Schrauben und Dübel benötigt, die eventuell dabei sind.

 Für Sockelleisten wird Befestigungsmaterial gebraucht. Die können genagelt, geschraubt oder geklebt werden. Je nachdem welche Wände vorhanden sind.

 

Genagelt: Bei Holzständerwänden und Trockenbauwänden mit OSB- Platten unter den Gipskartonplatten mit dem Hammer annageln machbar.

Bei Verputztem Mauerwerk bedingt machbar. Versuch machen.

 

Geschraubt: Bei verputztem Mauerwerk, Betonwänden (Bohrhammer erforderlich), Holzwänden und Trockenbauwänden mit eventuell entsprechenden Dübeln.

 

Geklebt: Alle Wände mit festem Untergrund. Bei tapezierten Wänden muss die Tapete ausreichend haften. Geklebt werden kann mit Montagekleber, Silicon oder mit der Heißklebepistole. Bei unebenen Wänden ist schrauben besser da hier Spannungen die Sockelleiste von der Wand abstehen lässt bevor der Kleber hebt.

 

 

 

3. Untergrund

 

Teppichböden

 

Allein schon aus Hygienischen Gründen müssen Teppichböden immer entfernt werden. Unterhalb des Bodenbelags kann es zu vermehrter Milbenbildung kommen. Mit der Zeit entsteht ein Modriger Geruch.

 

Außerdem sind die meisten Teppichböden zu Weich als Trittschallunterlage. Die Klickverbindung , bei zu weichem Untergrund leiert beim Gehen mit der Zeit aus und es kommt zu Fugenbildung.

 

Kein Hersteller lässt eine Verlegung auf Teppichboden zu.

 

 

Auf Fliesenböden verlegen

 

Bodenbeläge mit Trägermaterial können schwimmend auf Fliesen verlegt werden, ohne das der Untergrund verändert werden muss.

 

Dazu eignet sich Holz-Fertigparkett mit Klickverbindung, ein Laminat oder ein Kork-Fertigparkett die alle eine Tragschicht besitzen und ohne weiteres eine Fliesenstruktur überspannen können. Ebenso Vinylböden mit HDF -Tragschicht

 

Bei Vollvinyl mit 5 mm Stärke müssen breite Fliesenfugen vorher mit entsprechender Grundierung behandelt werden und mit standfester Spachtelmasse eben gespachtelt werden. Sonst zeichnen sich die Fliesenfugen im Belag ab.

 

Bei Haustüren oder Glastüren müssen die Fliesen entfernt werden, da die Türen nicht einfach abgesägt werden können.

 

 

Schwimmende Verlegung auf Fußbodenheizung

 

Eine schwimmende Verlegung eines Bodenbelags verzögert die Wärmeabgabe der Fußbodenheizung.

Um diese Verzögerung möglichst minimal zu halten, ist eine Trittschalldämmung mit geringer Wärmedämmung zu verwenden. Der R-Wert sollte mit max. 0,04 m²K/W angegeben sein.

 

Ein schwimmend verlegter Parkettboden lässt die Wärme zu langsam durch und ist deshalb auf Fußbodenheizung normalerweise nicht geeignet. Manche Hersteller haben ein Parkett mit einem R- Wert von ca. 0,1 m² K/W mit einer dementsprechenden Unterlage wäre man 0,15 m²k/W. Grundsätzlich soll Parkett auf Fußbodenheizung nur verwendet werden, wenn er direkt mit dem Estrich verklebt wird. Dazu eignet sich ein Schichtverleimter Fertigparkett. Massivholzdielen sind nicht geeignet für eine Verklebung. Die Bildung von Fugen während der Heizperiode ist nicht zu vermeiden.

 

 Vinyl- und Laminatbeläge können mit der richtigen Trittschallunterlage schwimmend auf Fußbodenheizung verlegt werden.

 

Der R- Wert soll vom Bodenbelag und Trittschallunterlage nicht über 0,15 m²K/W sein.

 

Bodenbelag

R- Wert

Trittschallunterlage max. R- Wert

Gesamt R- Wert

Laminat ca. 7 mm

0,06 m² K/W

0,04 m² K/W

0,10 m² K/W

Vinyl mit Trägerplatte ca. 10 mm

0,07 m² K/W

0,04 m² K/W

0,11 m² K/W

Vinyl ca. 5 mm

0,02 m² K/W

0,04 m² K/W

0,06 m² K/W

 

 In der Regel steht auf der Verpackung: Für Fußbodenheizung geeignet.

 

In den Verlegeanleitungen steht das die Oberflächentemperatur je nach Hersteller 26°C - 29° C nicht übersteigen darf und ein sehr schnelles aufheizen zu vermeiden ist. Durch zu hohes aufdrehen der Fußbodenheizung nimmt der Bodenbelag Schaden.

 

Teppiche auf Laminat oder Vinyl, die auf Fußbodenheizung verlegt sind, können die Temperatur im Bodenbelag so erhöhen, daß die Temperatur über 26° C - 29° C steigt und der Bodenbelag dadurch Schaden nimmt.

 

  

Alte Dielenböden

 

 

Bild: Schote
Bild: Schote

Dielen vorbohren mit 0,5 mm größerem Bohrer als die Schraubenstärke. Beispiel: 4,5 x 60 mm Schrauben, vorbohren mit 5 mm.

Die Dielen abschrauben, dabei den Schraubenkopf gut versenken. Bei Hartholz mit einem Senker vorher ausreiben.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

Danach die Unebenheiten am besten mit einer Einscheibenschleifmaschine und 60 er Kornung Schleifpapier ebenschleifen. Die Maschinen können im Baumarkt ausgeliehen werden. Allerdings

 

erfordert das schleifen damit eine Übung im Umgang mit der Maschine.

 

 

Unebenheiten im Boden

 

Um die Klickverbindung zu schonen, müssen Unebenheiten von mehr als 3mm auf einem Meter mit Nivellierspachtel oder Schnellspachtelmasse ausgeglichen werden.

 

Trockener Untergrund

 

 

 

Der Untergrund muss trocken sein.

 

Span - oder OSB- Platten dürfen keine feuchte Stellen von Putz oder Malerarbeiten her haben. Diese fangen sonst unter dem Bodenbelag an zu Schimmeln.

 

Neue Unbeheizte Estriche haben eine Trocknungszeit, je nach Wetterlage und Lüftung, von mind. 12 - 16 Wochen.

 

Bei einem neuen Estrich mit Fußbodenheizung wird zuerst ein Funktionsheizen durchgeführt. Dabei wird die Funktion und Dichtheit der Heizanlage geprüft und nicht der Estrich Verlegereif gemacht. Nach dem Funktionsheizen ist nicht unbedingt der Estrich ausreichend trocken.

 

Die einzige gerichtliche anerkannte Methode ist die CM- Messung. Alle anderen Methoden liefern keine zuverlässige Aussagen.

 

Wer seinen Bodenbelag selbst verlegen möchte hat keine Möglichkeit den Feuchtegehalt im Estrich richtig zu messen. Daher sollte man min. 4 Monate abwarten bevor man den Bodenbelag verlegt. Wird diese Trocknungszeit nicht eingehalten sind Feuchteschäden oder Schimmelbefall unter dem Belag garantiert. Das Austrocknen darf auch nicht mit Trocknungsgeräten beschleunigt werden. Dadurch können Schäden durch zu schnelles trocknen entstehen. Besonders Zementestriche dürfen nicht zu schnell austrocknen. Trocknen braucht Zeit, da führt kein Weg vorbei. Wer sich die Zeit nicht nimmt, bekommt sehr wahrscheinlich Probleme.

 

 

 

Untergrund säubern

 

 

 

Vor dem Auslegen der Trittschalldämmplatte ist der Untergrund von Putzresten, Farbtropfen oder sonstige auftragende Verschmutzungen zu säubern.

 

Bei neuen Estrichen bildet sich am Randdämmstreifen stellenweise eine Erhöhung. Diese ist ebenfalls mit einer Spachtel zu entfernen. Bild unten.

Danach den Boden gründlich absaugen.

Bild:Schote
Bild:Schote

 

4.Verlegerichtung: Verschiedene Grundrisse

 

Die Verlegerichtung ist Geschmackssache. In den Anleitungen wird empfohlen in Richtung des Lichteinfalls zu verlegen.

 

Bei einer Verlegerichtung quer zum Lichteinfall treten Fugen und Stöße deutlicher zum Vorschein und können bei leichten Unebenheiten ihre Wirkung durch Schattenwurf noch vergrößern. Gleichzeitig tritt bei dieser Verlegerichtung die natürliche Zeichnung des Holzes, die Maserung und Textur stärker in den Vordergrund.

 

Soll die charakteristische Optik bewusst unterstrichen werden, empfiehlt sich daher die Querverlegung, soll sie eher dezenter bleiben, ist Längsverlegung die bessere Wahl.

Die Größe eines Raumes lässt sich durch die Verlegerichtung vom Bodenbelag optisch bewusst beeinflussen.

 

Die längsseitige Verlegung vom Bodenbelag betont die Raumform. Wird das Parkett also in Richtung der längeren Raumseite verlegt, wirkt der Raum optisch noch länger. Durch Querverlegung des Parketts hingegen wirken Räume breiter.

 

Ist eine Holzdecke, Paneelendecke oder Holzbalken vorhanden, sollte der Bodenbelag in gleicher Richtung wie die Decke oder Balken verlaufen.

Bild: Schote
Bild: Schote

 

Die Größe eines Raumes lässt sich durch die Verlegerichtung vom Bodenbelag optisch bewusst beeinflussen.

 

 

 

 

 

Die längsseitige Verlegung vom Bodenbelag betont die Raumform. Wird der Belag also in Richtung der längeren Raumseite verlegt, wirkt der Raum optisch noch länger.

 

 

 

 

 

 

 

Durch Querverlegung des Bodenbelags hingegen wirken Räume breiter.

 

 

 

 

 

 

 

In Fluren ist ist eine Querverlegung optisch besser, das macht den Raum nicht noch länger.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Bodenelementen mit einer V-Fuge, ist eine Verlegung mit geordneten Fugen empfehlenswert das gibt ein gleichmäßiges Fugenbild.

 

 

 

 

5. Zu Beachten: Randabstand und Temperatur

 

 

 

Bei der Verlegung müssen bestimmte Mindestabstände zu festen Gegenständen und Wänden eingehalten werden. Da sich der Bodenbelag je nach Temperatur und Feuchte ausdehnt oder schwindet.

 

Der Abstand ist je nach Material unterschiedlich.

 

Vinyl mit HDF-Trägerplatte: mind. 8 mm

 

Vinyl aus Vollmaterial: mind. 5 mm

 

Laminat: 10 - 13 mm

 

Parkett: 10 mm

 

Verarbeitungstemperatur: Bodentemperatur bei Fußbodenheizung 18-22°C

 

Bodentemperatur ohne Fußbodenheizung 15 °C

 

Lufttemperatur min. 18 °C, Luftfeuchte zwischen 40 % und 65%

 

Jeder Bodenbelag soll vor dem Verlegen im Raum mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden, akklimatisiert werden.

 

Laminat- und Vinylbeläge dehnen sich bei Wärme aus und ziehen sich bei Kühler Lufttemperatur zusammen. Dies ist beim Verlegen zu berücksichtigen. Im Sommer bei hoher Raumtemperatur(über 30°C) ist das Material gedehnt, hier sollte der Randabstand nicht größer als das Mindestmaß sein. Da bei kühlerer Raumtemperatur sich das Material zusammenzieht besteht die Gefahr das die Sockelleiste die Randfuge sonst nicht mehr Überdeckt.

 

Bei kühler Lufttemperatur(unter 18°C) ist das Material zusammengezogen. Hier sollte der Randabstand 3 mm mehr als das Mindestmaß sein, sonst kann es sein das der Bodenbelag bei hoher Lufttemperatur ansteht und sich aufwölbt. Dies gilt vor allem wenn die Sonne durch Fenster auf dem Boden einstrahlt.

Schichtverleimter Parkett arbeitet nicht so sehr, hier können immer 10 mm Randabstand gegeben werden.

 

 Küche

 

Vinylbeläge

 

Manche Hersteller machen die Vorgabe das zuerst die Küche eingebaut werden muss und der Bodenbelag wird bis kurz vor die Stellfüße gelegt um die schwimmende Bewegung des Bodenbelags nicht einzuschränken. Sonst besteht die Gefahr das sich der Belag aufwölbt.

Bei einer U-Förmigen Küche und bei Kochinseln sollte auf jeden Fall der Bodenbelag nur bis kurz vor die Stellfüße gelegt werden.

Schwimmende Vinylbeläge sollten auch immer bis vor schweren Schränken eingebaut werden.

Bilder: Schote

 

 

6. Vorbereitung

 

 

Türbekleidungen

Um die Übergangsprofile parallel zum Türblatt montieren zu können, sollten die Türen vorher eingebaut sein. Ist die Stärke des Bodenbelags klar, kann das Türfutter unterlegt werden damit der Bodenbelag unter die Bekleidung passt.

Bei eingebauten Türen können die Bekleidungen in der Stärke von Belag und Unterlage abgesägt werden.

 

Ein Restpaneel und Unterlage als Führung zu Hilfe nehmen

 

Bei Mietwohnungen sollte auf keinen Fall am Türfutter abgesägt werden. Hier muss der Belag ausgeklinkt werden.

 

 

 

Türblatt kürzen

 

Bevor der Bodenbelag verlegt wird, kontrolliert man zuerst ob das Türblatt ausreichend Luft zum neuen Belag hat und aufgeht.

Dazu wird ein Stück Unterlage und Bodenelement vor die Türe gelegt. Das Türblatt sollte ca. 4 mm (Meterstabstärke) Luft zum neuen Bodenbelag haben. Wenn nicht dann die Höhe am Türblatt anzeichnen.

Türe ca. 45°, 90° und ganz öffnen und die Höhe jeweils anzeichnen                                                             Bilder: Schote

 

Türblatt wenn nötig kürzen.

Ein Türblatt kürzen kann mit einer Hobelmaschine oder mit einer Handkreissäge gemacht werden. Eine Stichsäge ist dazu nicht geeignet.

                                                                                                                                                                                                     Bilder: Schote

Bild: Schote
Bild: Schote

 

Profile montieren

 

 

Bei zweiteiligen Profilen wird vor dem Verlegen des Bodenbelags das Unterteil am Boden montiert.

 

Das kann mit den beigefügten Schrauben und Dübeln angeschraubt werden

Vorsicht bei einer Fußbodenheizung können in der Regel maximal 3 cm in den Estrich gebohrt werden.

Vorsichtshalber kann alternativ das Unterteil ein Tag vorher mit Montagekleber angeklebt werden.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

 

Ist das Profile bei geschlossener Türe nicht durch das Türblatt verdeckt, sollte es parallel mit dem

 

Türblatt verlaufen. Darauf ist schon beim montieren zu achten.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 7. Verlegen

 Anfang

 

 

 

Zuerst legen wir eine Lage Trittschalldämmung aus.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Die Unterlage nicht über das untere Profilteil legen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Mehrere Pakete öffnen und verteilen, und abwechselnd von den einzelnen Paketen die Paneelen verlegen.

 

Die Paneele vor dem Verlegen auf Beschädigungen kontrollieren.

 

Grafik: Schote
Grafik: Schote

 

 Je nach Hersteller wird von Links nach Rechts oder von Rechts nach Links verlegt.

 

Eine Reihe zusammenstecken und links und rechts den Randabstand einhalten. Die Nut zur Wandseite.

 

Grafik: Schote
Grafik: Schote

 

 

 

Die zweite Reihe am besten 50 – 60 cm versetzt zum Stoß der ersten Reihe verlegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die Wand etwas schräg läuft, das erste Paneel hinlegen und mit dem Meterstab anzeichnen und zusägen.

                                                                                                                                                                                                            Bilder: Schote

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Das letzte Element verkehrt herum (Nut zur Raumseite) mit dem Randabstand auf die vorletzte Reihe legen und die Länge anzeichnen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Eine Schmiege an an den Bodenbelag anlegen und den Winkel zur Wand abnehmen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

Das Bodenelement an der Markierung anzeichnen und absägen. Drei Reihen verlegen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Die Verlegten Reihen parallel an die Wand schieben und mit Keilen oder alternativ mit einem Stück Bodenbelag den Randabstand an der Wand hinterlegen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Am leichtesten kann mit den Abstandshalter von Bessy der Bodenbelag fixiert werden. Hier kann auch der Abstand eingestellt werden.

 

 

 

 

 

Nachdem drei Reihen so verlegt sind, messe ich erst einmal wie es am Ende oder bei Ausklinkungen aufgeht bevor ich weitermache.

 

Dazu stecke ich 4 oder 5 Elemente zusammen und messe die Breite.

 

                                                                                                                                                                                                        Bilder: Schote                                                                                                                               

Grafik: Schote
Grafik: Schote

 

 

 

Anschließend markiere ich am Boden das gemessene Maß (hier 108 cm) und am Ende die Breite der einzelnen Elemente.

 

 

Wurde am Boden die Markierung gemacht, sieht man ob die Breite der Letzten Lage ausreichend ist (sollte nicht unter 5 cm sein). In der Grafik lässt sich erkennen das die letzte Reihe an der Türe und am Wandversatz schmal werden würde. In dem Fall werden an der ersten Reihe ein paar Zentimeter weggesägt.

 

Sollte am Ende eine ausreichend breite Lage sein, so verlegen Sie einfach weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

Grafik: Schote
Grafik: Schote

 

 Wenn die Wand nicht gerade verläuft und die erste Reihe dem Wandverlauf angepasst werden muss, gehen Sie ebenfalls so vor.

 

 

 

Die drei verlegten Reihen parallel von der Wand um das fertige Maß der letzten Reihe wegschieben.

 

Beispiel in der Grafik: Breite der Paneele 18 cm, es sollen 2 cm an der ersten Reihe weggesägt werden. 16 cm von der Wand wegschieben.

 

Anschließend eine komplette Lage genau auf die 1. Lage legen.

Mit einem Reststück an der Wand entlang fahren und auf den Paneelen anzeichnen.

                                                                                                                                                                                                            Bilder: Schote

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Die Paneelen mit einer Stichsäge oder Kreissäge zusägen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

 

Die Zugesägten Paneelen einklicken und alles mit dem Randabstand fixieren.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

Weiter Verlegen bis vor Ende der Unterlage.

 

 

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

 

Ein neuer Streifen Unterlage auslegen und Stoß mit Klebeband überkleben. Bodenbelag weiter Verlegen bis Ende Unterlage.

 

Danach wieder erst Unterlage auslegen und dann weiter verlegen.

 

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

An der Profilen Minimum 7 mm Luft lassen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

Ausklinkungen

 

 

 

Ein Paneel in der nächsten Reihe einklicken, und den Abstand messen.

 

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

 

 

 

Maße Übertragen und Anzeichnen. Aussägen mit Wandabstand.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

 

 

Wenn möglich kann auch das Paneel so eingeklickt werden.

 

Bild; Schote
Bild; Schote

 

 

 

 

 

 

 

Den Abstand messen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Randabstand die Kontur anzeichnen und aussägen.

 

Bild: Schote
Bild: Schote

Noch ein Beispiel

Bild: Schote
Bild: Schote
Bild: Schote
Bild: Schote

Heizungsrohre

 

 Noch in Bearbeitung. Es geht bald weiter.